Eine Pause tut gut, auch für das Gehirn

I used to briefly have a fitness blog in Finnish. For this blog I have chosen some of the posts from that blog, and translated into German. The translations are not 100% fitting with the originals as I have shortened them and made also some changes. The original post for this one can be found here.

Hah, ich kann mir vorstellen, dass du vielleicht die Überschrift ungläubig anschaust. "Hat dieser Trainingsbekloppter es endlich mal verstanden?"

Nein nein, habe es schon länger gewusst, obwohl auch versucht, es zu leugnen. Aber endlich habe ich bemerkt, dass eine Trainingspause ab und zu zu machen wirklich hilft. Auch bei mehr technischen Sachen.

Ein Beispiel dafür: Ich habe letzten Sommer Aerial Hoop gar nichts geübt. Und dann am letzten Sonntag, da ich wieder zum Training ging, war ich sicher, dass 1) ich nichts mehr tun kann 2) ich keinen Kraft mehr habe 3) ich zu viel Angst habe.

Aber ich hatte mich (glücklicherweise) geirrt!

Die Pause hat gut, sogar Wunder gemacht. Ich hatte mehr Kraft (oder mehr Entschlossenheit, mehr zu geben), könnte die Übungen besser machen und auch die Drops waren nicht mehr so schrecklich.

Während der Pause erkannte ich auch, dass alle Drops nur eine Logik haben: festhalten und nicht loslassen! :D

Ich bemerkte dasselbe auch bei Poledancing und Cheerleading. Während einer Pause kann das Gehirn sich vom Nachdenken über die Technik entspannen. Und dann weißt man ja nicht mehr, warum etwas sich früher so kompliziert fühlte! Man denkt nicht so viel nach und einfach macht!

Das größte Hindernis liegt oft zwischen den Ohren und nicht im Muskel. Manchmal fehlt auch die Kraft aber wenn die richtige Einstellung auch fehlt, können die Muskeln die Übungen nicht allein schaffen.

Trainingspause zu machen, um sich besser weiterzuentwickeln ist ja gar ein "No-brainer." Aber es ist einfach, das zu  vergessen!

Wenn man etwas sehr Technisch übt, sollte man nicht zu lange Pausen haben, aber mir hat auch Pause mehrerer Wochen auch geholfen. Hängt von der Person ab, denke ich. Zumindest lohnt es sich, es auszuprobieren.

So, wenn ich zum nächsten Mal dieses Gefühl habe, dass nichts funktioniert und ich sozusagen fest stecke, dann muss ich es einfach für ein paar Wochen weglassen und dann später darauf zurückzukommen.

Gleiches gilt auch für den Job oder für die Schule, wenn man mit etwas herausforderdem arbeitet. Einfach eine Pause machen, etwas Kaffee trinken, oder spazieren gehen. Oder YouTube schauen; was für immer anders machen, so dass das Gehirn diese schwierige Aufgabe allein verarbeiten kann.

Dann wird es bestimmt besser gehen! 

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