I have been taking a C1-level German course finally this year, and I love it mostly because we get to write a lot in German! Writing is in any case my passion so learning to write well in the language of my adoptive country is a challenge I am embracing with gusto!
The following text has been modified based on the grammar mistakes and lack of connectors pointed out by the teacher. The task was to write an argumentative text about a picture with two citations about the pros and cons of gender-neutral speech. As in German one has a lot of words for both the female and masculine forms of e.g. professions, this is a hot topic.
Gendern oder nein?
In den Sprachen, in denen es Geschlectevariationen gibt, gibt es heutzutage auch heiße Diskussionen über Geschlechtsneutralität. Macht es die Sache nur komplizierter oder hilft es, auf die Frauen oder auf die Menschen dazwischen aufmerksamer? Dazu versuche ich nun Stellung nehmen.
Viele können die Meinung haben, dass gendersensible Sprache die Sprache nur kompliziert, umständlich und unnatürlich macht. Je mehr mit "...en*innen" oder "seines/ihres" geschrieben werden muss, desto schwerer zu verstehen oder folgen kann der Text oder die Sprache werden.
Aber vielleicht ist es dann nur die Methode, gendersensible zu sein, nicht optimal. Vielleicht stattdessen bräuchte man (und Frau) eine neutralere Option. Zum Beispiel in Schweden ist ein neutrales Personalpronomen "hen" entwickelt worden, weil es auch auf Schwedisch "han" für Männer und "hon" für Frauen gibt. Nicht ohne Proteste und Kritik, aber es ist ein Anfang.
Es wäre zum Beispiel für Deutsch und für Französisch nicht so einfach wie in Schweden, wegen der Existenz von vielen Varianten für "mannliche" und "weibliche" Berufe, Titel und so weiter in den Sprachen. Es könnte lange dauern, für alle eine neutrale Option zu entwickeln. Und es würde auch viel länger dauern, bis alle Einwohner(*innen) die Änderungen akzeptiert hätten.
Und hier kommen wir ganz gemütlich zu dem zweiten Punkt = ist "gendern" unnatürlich oder "nicht normal"? Aber was ist eigentlich normal? Normal ist oft nur etwas, an der Mensch gewöhnt ist, obwohl danach bemerkt werden würde, dass nicht alles so gut war.
Früher gab es Sklaverei, und Kinder wurden geschlagen, was heutzutage für schokierend gehalten wird. Früher war es auch ganz undenkbar, die Frauen arbeiten oder ohne einen Mann rumlaufen zu lassen. So vielleicht werden die Menschen in 50 Jahren mit Unglaube denken, wie die Menschen in 2019 nicht immer geschlechtsensibel sprach oder schrieb.
Ich bin eine Frau, folglich ist es mir wichtig, dass nicht nur Männer representiert werden. Frauen und jedem/jeder dazwischen sollten auch gehört werden. Gleichzeitig denke ich auch, dass gendersensible Sprache night größenteils akzeptiert sein wird, wenn es ohne beidseitige Diskussion durchgeführt wird. Die Kritiker haben es verdient, gehört zu werden, sonst könnten sie bitter und mistraurisch werden. Manchmal wird etwas sehr Unhöffliches gesagt, z.B. etwas Rassistisch oder Chauvinistisch, aber hinter diesem Hass (oder Kritik) stehen Bedenken und manchmal auch Ängste, die getröstet werden sollten.
Daraus kann ich schließen, dass über gendersensibele Sprache diskutiert werden sollte, bevor verbinliche Vereinbarungen betroffen werden, damit die Kritiker sich auch gehört fühlen können. Aber weil die Gesellschaft, auch in Deutschland, weit weg von den Zeiten des Patriarchats gekommen ist, sollten wir auch die Sprache gleich machen. Wie wir sprechen, hat natürlich eine große Bedeutung. Es kann auch am Ende bestimmen, wie wir uns behalten, und deswegen ist gendersensible Sprache wichtig.
The following text has been modified based on the grammar mistakes and lack of connectors pointed out by the teacher. The task was to write an argumentative text about a picture with two citations about the pros and cons of gender-neutral speech. As in German one has a lot of words for both the female and masculine forms of e.g. professions, this is a hot topic.
Gendern oder nein?
In den Sprachen, in denen es Geschlectevariationen gibt, gibt es heutzutage auch heiße Diskussionen über Geschlechtsneutralität. Macht es die Sache nur komplizierter oder hilft es, auf die Frauen oder auf die Menschen dazwischen aufmerksamer? Dazu versuche ich nun Stellung nehmen.
Viele können die Meinung haben, dass gendersensible Sprache die Sprache nur kompliziert, umständlich und unnatürlich macht. Je mehr mit "...en*innen" oder "seines/ihres" geschrieben werden muss, desto schwerer zu verstehen oder folgen kann der Text oder die Sprache werden.
Aber vielleicht ist es dann nur die Methode, gendersensible zu sein, nicht optimal. Vielleicht stattdessen bräuchte man (und Frau) eine neutralere Option. Zum Beispiel in Schweden ist ein neutrales Personalpronomen "hen" entwickelt worden, weil es auch auf Schwedisch "han" für Männer und "hon" für Frauen gibt. Nicht ohne Proteste und Kritik, aber es ist ein Anfang.
Es wäre zum Beispiel für Deutsch und für Französisch nicht so einfach wie in Schweden, wegen der Existenz von vielen Varianten für "mannliche" und "weibliche" Berufe, Titel und so weiter in den Sprachen. Es könnte lange dauern, für alle eine neutrale Option zu entwickeln. Und es würde auch viel länger dauern, bis alle Einwohner(*innen) die Änderungen akzeptiert hätten.
Und hier kommen wir ganz gemütlich zu dem zweiten Punkt = ist "gendern" unnatürlich oder "nicht normal"? Aber was ist eigentlich normal? Normal ist oft nur etwas, an der Mensch gewöhnt ist, obwohl danach bemerkt werden würde, dass nicht alles so gut war.
Früher gab es Sklaverei, und Kinder wurden geschlagen, was heutzutage für schokierend gehalten wird. Früher war es auch ganz undenkbar, die Frauen arbeiten oder ohne einen Mann rumlaufen zu lassen. So vielleicht werden die Menschen in 50 Jahren mit Unglaube denken, wie die Menschen in 2019 nicht immer geschlechtsensibel sprach oder schrieb.
Ich bin eine Frau, folglich ist es mir wichtig, dass nicht nur Männer representiert werden. Frauen und jedem/jeder dazwischen sollten auch gehört werden. Gleichzeitig denke ich auch, dass gendersensible Sprache night größenteils akzeptiert sein wird, wenn es ohne beidseitige Diskussion durchgeführt wird. Die Kritiker haben es verdient, gehört zu werden, sonst könnten sie bitter und mistraurisch werden. Manchmal wird etwas sehr Unhöffliches gesagt, z.B. etwas Rassistisch oder Chauvinistisch, aber hinter diesem Hass (oder Kritik) stehen Bedenken und manchmal auch Ängste, die getröstet werden sollten.
Daraus kann ich schließen, dass über gendersensibele Sprache diskutiert werden sollte, bevor verbinliche Vereinbarungen betroffen werden, damit die Kritiker sich auch gehört fühlen können. Aber weil die Gesellschaft, auch in Deutschland, weit weg von den Zeiten des Patriarchats gekommen ist, sollten wir auch die Sprache gleich machen. Wie wir sprechen, hat natürlich eine große Bedeutung. Es kann auch am Ende bestimmen, wie wir uns behalten, und deswegen ist gendersensible Sprache wichtig.
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